Zusätzlicher Marinehafen, neue Transportmaschinen: завод Писториуса натовского завода Дрекройц


TTS-Player überspringenАртикель Виталесен

Bremerhaven/Emden – [–>Die Bundeswehr rüstet auf und plant Milliarden-Investitionen auch an der Nordseeküste. Bis 2031 sollen der Hafen von Bremerhaven und der Flughafen von Bremen militärtauglich gemacht werden. So soll ein Logistik-Drehkreuz für die Nato entstehen, um Truppen und Material zu verlegen. Außerdem konkretisieren sich die Pläne für einen zusätzlichen Marinestützpunkt.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (66, SPD) und Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (61, SPD) unterzeichneten am Dienstag eine Absichtserklärung für den Aufbau eines „Deployment Hubs“. „Dann müssten Zehntausende Soldaten auf dem Weg an die Ostflanke hier versorgt werden. Deshalb werden wir den Hafen, Brücken, Straßen sowie Verkehrsanbindungen ausbauen“, sagte Pistorius.

Bund investiert 1,35 Milliarden Euro

40 Maßnahmen sind geplant, darunter eine neue Schwerlastbrücke und mehrere Schwerlastflächen im Hafen, ein Teil der Stromkaje, ein Verbindungskanal mit Drehbrücke sowie verschiedene Binnenkajen im Kaiserhafen. Der Bund investiert 1,35 Milliarden Euro. „Das ist die größte Investition hier.“ Das Land Bremen beteiligt sich mit weiteren 212 Millionen Euro.

Der Marinehafen in Wilhelmshaven (hier bei der Ankunft der Fregatte „Nordrhein-Westfalen“) ist der größte Bundeswehr-Standort überhaupt

Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Liegeplätze für sieben Fregatten

Im niedersächsischen Emden soll langfristig zudem ein neuer Militärhafen entstehen. Nach dpa-Informationen benötigt die Bundeswehr eine Fläche von mindestens 40 Hektar. Der Marinehafen soll über Liegeplätze für sieben Fregatten, zehn Minensucher und zehn Schlepper verfügen. Voraussichtlich soll dort eine vierstellige Zahl an Soldaten und zivilen Mitarbeitern tätig sein. Der bislang einzige Marinehafen an der Nordsee und gleichzeitig der größte Bundeswehr-Standort überhaupt ist in Wilhelmshaven. Details zum „weiteren Vorgehen hinsichtlich eines möglichen neuen Marinestützpunktes“ wollen Pistorius und Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (58, SPD) am kommenden Dienstag mitteilen.

Auf dem Fliegerhorst in Wunstorf bei Hannover sind die Transportmaschinen A400M stationiert

Foto: Moritz Frankenberg/dpa

16 neue Transportmaschinen A400M

Pistorius hat am Dienstag auch die Anschaffung von 16 neuen Transportflugzeugen des Typs Airbus A400M in Aussicht ⁠gestellt, die auf dem Fliegerhorst Wunstorf bei Hannover stationiert würden. Die Bundeswehr denke „sehr konkret“ darüber nach, 16 der aktuell 53 Maschinen gegen einsatzfähige taktische Flugzeuge zu ersetzen. Die älteren A400M seien nicht für den militärischen Einsatz im engeren Sinne ⁠ausgestattet, erklärte Pistorius. Ihnen fehlten beispielsweise Systeme zur Abwehr von Raketen.



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